Einige Informationen über Camiguin

 

Camiguin - eine von über 7000 philippinischen Inseln - liegt nördlich von Mindanao.

Auf dieser relativ kleinen Insel (einmal um die Insel sind 65 km) gibt es zahlreiche Wasserfälle und Quellen sowie sieben Vulkane.

Touristisch gesehen steckt Camiguin noch in den Kinderschuhen und ist vom Tourismus daher so gut wie völlig unentdeckt, was auch den Reiz, die Schönheit und die Besonderheit dieser Insel ausmacht. Man erkennt vor Ort schnell, dass Camiguin außergewöhnlich ist, denn die Menschen hier sind unglaublich herzlich, ehrlich und offen, schließlich  kommen Touristen hier nicht so oft vorbei! Wenn man beispielsweise mit einem Moped oder Motorrad die Insel (man braucht ca. 3 Stunden zur Umrundung) erkundet, winken die Menschen einem in jedem Ort zu, lächeln und begrüßen einen, auf eine ganz wundervolle Art und Weise, dass man wirklich im Herzen berührt wird. Das Ganze mag sich jetzt sehr sentimental anhören, allerdings haben diese Erfahrung alle Besucher vor Ort geteilt.  Beeindruckend ist die Gastfreundlichkeit der Camiguenos, wahrscheinlich mit ein Grund warum die bisher wenigen Besucher gerne nach Camiguin zurückkehren. Camiguin wird übrigens ähnlich ausgesprochen wie "Come again" und Fremde werden hier mit Hi Friends begrüßt, im Gegensatz zu Hi Joe im übrigen Land.

Am besten wohnt man in Agoho, in einer von den meisten Touristen bevorzugten Ortschaft, wo auch ich meine Zuhause gefunden habe. Diese Ortschaft liegt etwa 5 Kilometer von Mambajo entfernt, der Hauptstadt, der seit 1966 selbständigen Provinz Camiguin.

Die vulkanische Insel bietet zudem unzählige Naturschönheiten. Zu den "Sehenswürdigkeiten" - wenn man diese so bezeichnen kann - gehören sicherlich die heißen und kalten Quellen, in denen man sehr schön baden kann, diverse Vulkane und Aussichtspunkte, die man auf Wanderwegen besteigt und erreicht, und ganz einfach die Insel an sich! Camiguin muss man einfach mögen!

 

 

 

 

Die Katibawasan Falls stürzen aus etwa 50 Metern in die Tiefe. Das Wasser ist sauber und erfrischend kühl. Verpflegung muß jedoch mitgebracht werden. Am besten kommt man vormittags, damit man auch etwas Sonne abbekommt, da der Wasserfall von Felswänden und Bäumen umgeben ist.

Die Tuwasan Falls erreicht man von Catarman aus. Etwa zwei Kilometer nordwestlich von Catarman befindet sich der Abzweig von der Ringstraße zu den etwa 5 Kilometer entfernten Falls. Mit dem Motorrad kann man etwa 3,5 Kilometer weit fahren, den Rest muß man laufen, beginnend mit einem Abstieg zum Dinangasan River. Erreicht man den kleinen Fluß muß man ihn überqueren, und flußaufwärts folgen und nochmals überqueren. Die Pfade sind wenig ausgetreten, so daß man sich oft fragt ob man auf dem richtigen Weg ist. Ausserdem muß man von Felsen zu Felsen springen, - wirklich abenteuerlich! Die Tuwasan Falls liegen in einer natürlichen und unberührten Umgebung. Das Wasser ist sehr erfrischend und so kristallklar und sauber, daß man es ohne Bedenken trinken kann.

Ebenfalls von Catarman aus erreicht man die Santo Nino Cold Springs. Im erfrischend kühlen etwa 1,5 – 2 m tiefen und großen Pool kann man herrlich schwimmen. Es gibt Picnic-Cottages, Toiletten und einige Kiosks in denen Snacks und Getränke gekauft werden können. Die Cold Springs sind ein beliebtes Ausflugsziel für Filipinos, nicht nur am Wochenende. Für Kinder gibt es Autoreifen zum Schwimmen auszuleihen.

Das kristallklare Wasser von Ardent Hot Springs im schön angelegten Swimmingpool ist 40°C !!! heiß. Man stelle sich vor man liegt in einer knallheissen Badewanne und kann noch herumschwimmen. Man soll sich aber nicht länger als 15 – 30 Minuten im Wasser aufhalten. Das Baden soll gegen Hautkrankheiten, Arthritis und Rheuma helfen. Es gibt drei verschiedene Pools und ganz oben einen kleinen Wasserfall, von dem man sich schön den Rücken massieren lassen kann. Die Anlage ist gepflegt, es gibt Getränke und einfache Speisen. Am Wochenende ist die Anlage ein beliebtes Ausflugsziel.